Modellsportclub Erbeskopf e.V.

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Satzung

Modellsportclub Erbeskopf e.V.

Satzung des Modellsportclubs Erbeskopf e. V. in der Neufassung vom

28. März 1992

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Am 30. Juni 1992 beim Amtsgericht Trier in das Vereinsregister Nr. 1791 eingetragen.

Die vorangegangenen Satzungen verlieren mit Inkrafttreten dieser Satzung ihre Gültigkeit.

Vereinsgründung am 16.12.1979

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Inhaltsverzeichnis:

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 S a t z u n g   

    Präambel

 1. Name und Sitz des Vereins

 2. Zweck des Vereins

 3. Mittel des Vereins

 4. Geschäftsjahr

 5. Gerichtsstand

 6. Mitgliedschaft

 7. Aufhören der Mitgliedschaft

 8. Die Organe des Vereins

 9. Der Vorstand

10. Der erweiterte Vorstand

11. Wahlrecht

12. Versammlungen

13. Eigenleistungen

14. Ausübung des Modellflugsports und Platzbenutzung

15. Satzungsänderungen

16. Auflösung des Vereins

F l u g o r d n u n g

F l u g p l a t z o r d n u n g

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P r ä a m b e l

Um Modellfliegen, unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen und

unter Berücksichtigung des Natur und Umweltschutzes in Verbindung mit den topographischen Besonderheiten unserer Region

zu ermöglichen, wurde der Modellsportclub Erbeskopf e. V. gegründet.

Der Zusammenschluss der Modellflieger in diesem Verein fördert den Modellbau durch Vermittlung von

Kenntnissen und Fertigkeiten unter Beachtung der technischen Weiterentwicklung und sichert dem

Modellflug durch einen disziplinierten Flugbetrieb an einem eigens dafür vorgesehenen Platz, eine Zukunft.

Diese Satzung enthält die Regeln für die Betätigung des MSC Erbeskopf e. V.

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1.0 Name und Sitz des Vereins

 

    Der Verein führt den Namen "Modellsportclub Erbeskopf e. V."

    In der Abkürzung: MSC Erbeskopf e. V.

    Der Verein hat seinen Sitz in Thalfang und ist beim Amtsgericht Trier in das

    Vereinsregister eingetragen.

    Der Verein ist Mitglied im Luftsportverband Rheinland - Pfalz e. V. und im

    Sportbund Rheinland e.V.

 

2.0 Zweck des Vereins

 

2.1 Zweck des Vereins ist es, den luftsportlichen Gedanken und die sportliche

      Jugendhilfe zu verfolgen und zu fördern.

      Dabei ist die Tätigkeit des Vereins darauf ausgerichtet, die Allgemeinheit

      selbstlos zu fördern.

 

2.2 Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch das Ermöglichen

      sportlicher Ausübungen und Leistungen, die Durchführung von sportlichen

      Wettbewerben und Meisterschaften, die Errichtung und Unterhaltung hierfür

      geeigneter Sportstätten, die Durchführung von Fort – und

      Weiterbildungsmaßnahmen für Luftsportler und die Unterweisung Jugendlicher

      in Theorie und Praxis der Flugphysik, sowie das Einüben sozialen Verhaltens

      bei hierfür geeigneten Maßnahmen und Veranstaltungen.

 

2.3 Der Verein verfolgt hierbei ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige

      Zwecke im Sinne des Dritten Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der

      Abgabenverordnung 1977 (§§ 51 ff)

      und fördert diese nach dem Grundsatz der Freiwilligkeit und unter Ausschluss

      parteipolitischer, rassistischer und militärischer Gesichtspunkte.

      Die Tätigkeit des Vereins ist selbstlos. Eigenwirtschaftliche Interessen

      werden nicht in erster Linie verfolgt.

 

3.0 Mittel des Vereins

 

3.1 Zur Finanzierung seiner Aufgaben erhebt der Verein Mitgliedschaftsbeiträge,

      außerordentliche Beiträge oder Umlagen, Aufnahmegebühren und Spenden.

 

3.2 Die Höhe der Aufnahmegebühr und der Mitgliedsbeiträge werden von der

      Jahreshauptversammlung für das kommende Jahr festgelegt und erhalten durch

      protokollarische Aufnahme satzungsgemäß Gültigkeit.

      Die Mitgliederbeiträge sind im Voraus zu zahlen.

   

3.3 Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet

      werden.

      Die Mitglieder dürfen keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als

      Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins

      erhalten.

      Der Verein darf seine Mittel weder für die unmittelbare, noch für die

      mittelbare Unterstützung oder Förderung politischer Parteien verwenden.

 

3.4 Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind

      oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

3.5 Die Mitglieder dürfen bei ihrem Ausscheiden oder bei der Auflösung des

      Vereins nicht mehr als ihre eingezahlten Kapitalanteile und den gemeinen

      Wert ihrer geleisteten Sacheinlagen zurückerhalten.

      Dabei sind Aufnahmegebühr und Mitgliedsbeitrag keine Kapitalanteile.

4.0 Geschäftsjahr

      Das Geschäftsjahr und der Bilanzzeitraum ist das Kalenderjahr.

5.0 Gerichtstand

      Der Gerichtstand ist Hermeskeil

6.0 Mitgliedschaft

      Der Verein besteht aus:

a) aktiven Mitgliedern, die den Modellflugsport ausüben, die vereinseigenen

    Geräte benutzen, instand halten und pflegen,

b) passiven Mitgliedern, die an de Zielen des Vereins interessiert sind und

     ihn durch Zuwendungen fördern;

c) Ehrenmitgliedern, die sich besonders um die Belange des Vereins verdient

    gemacht haben und auf Auftrag des Vorstandes von der 

   Jahreshauptversammlung zu solchen ernannt werden.

 

6.1 Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden. Die Aufnahme der

      aktiven und passiven Mitglieder erfolgt aufgrund eines schriftlichen

      Aufnahmeantrages beim geschäftsführenden Vorsitzenden. Jugendliche bedürfen

      der Zustimmung der Erziehungsberechtigten.

      Der Vorstand beschließt über den Aufnahmeantrag mit einfacher Mehrheit. Der

      Beschluss wird dem Antragsteller schriftlich mitgeteilt.

      Im Falle der Ablehnung hat der Antragsteller das Recht, den gültigen

      Beschluss über seinen Antrag durch die Hauptversammlung herbeizuführen.

6.2 Die Aufnahme erhält erst mit der in der Beitragsordnung festgelegten

      fristgesetzten Bezahlung der evtl. Aufnahmegebühr und des fälligen

     Jahresbeitrages ihre Gültigkeit.

6.3 Jedes Mitglied erhält eine Satzung und die Flugplatzordnung.

      Darüber hinaus erhalten die aktiven Vereinsmitglieder noch die Flugordnung.

7.0 Aufhören der Mitgliedschaft

    a) durch freiwilligen Austritt zum Schluss des Kalenderjahres.

        Die Austrittserklärung hat schriftlich an den geschäftsführenden

        Vorsitzenden zu erfolgen

    b) durch Tod

    c) durch Auflösung des Vereins

    d) durch Ausschluss aus dem Verein, wenn das Vereinsmitglied durch

        schuldhaftes Verhalten den

        Vereinszweck gefährdet, der Satzung oder den Beschlüssen der

        Vereinsorgane gröblich zuwiderhandelt.

        Der Ausschluss kann auf Antrag und mit 2/3 Mehrheit durch eine geheime

        Abstimmung der Hauptversammlung erfolgen, nachdem dem auszuschließenden

        Mitglied Gelegenheit gegeben wurde sich zu äußern und zu rechtfertigen.

        Der Ausschluss ist dem Betroffenen schriftlich zu übermitteln und ist

       gerichtlich nicht anfechtbar.

8.0 Die Organe des Vereins

    a) die Mitgliederversammlung

    b) der Vorstand

    c) die Prüfungskommission (Kassenprüfer)

    d) sonstige Organe oder organisatorische Einrichtungen, die auf Beschluss  

        der Hauptversammlung geschaffen werden können.

9.0 Der Vorstand

9.1 Zum Vorstand gehören:

    a) der geschäftsführende Vorstand bestehend aus:

       1. dem 1. Vorsitzenden

       2. dem 2. Vorsitzenden

       3. dem Schatzmeister

       4. dem Geschäftsführer

 

    b) der erweiterte Vorstand bestehend aus:

       1. dem Jugendwart

       2. dem Platzwart

       3. dem Gerätewart

 

9.2 Der 1. und 2. Vorsitzende

      Der 1. und 2. Vorsitzende bilden den Vorstand im Sinne des Paragraphen 26

      BGB und müssen jeweils vollgeschäftsfähige Personen sein.

      Der Verein wird durch die beiden Vorsitzenden vertreten. Der 1. Vorsitzende

      leitet die Arbeit des Vorstandes.

 

9.3 Der Schatzmeister

 

      Der Schatzmeister besorgt das Kassen - und Buchhaltungswesen und führt

      Verzeichnisse über das Inventar und die Geräte des Vereins.

 

9.4 Der Geschäftsführer

 

      Der Geschäftsführer leitet und besorgt die Geschäftsführung in Ausführung

      der Vereinsbeschlüsse und der Satzung.

      Er nimmt an allen Versammlungen des Vereins teil, führt die

      Anwesenheitslisten und erstellt die entsprechenden Protokolle.

 

9.5 Der geschäftsführende Vorstand ist ermächtigt Rechtsgeschäfte bis zu einem

      bestimmten Betrag zu tätigen.

      Die Höhe wird jährlich in der Jahreshauptversammlung durch einfache Mehrheit

      neu festgelegt.

      Über den Abschluss von Rechtsgeschäften die diesem festgelegtem Betrag

      übersteigen entscheidend die Hauptversammlung.

 

9.6 Die Vertretungsvollmacht des Vorstandes ist mit der Wirkung gegen Dritte in

      der Weise beschränkt

      (§26 Abs. 2, Satz 2 BGB), dass zu Erwerb oder Verkauf, zur Belastung und zu

      allen sonstigen Verfügungen

      Über die Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte sowie zur Aufnahme von

      Krediten, die Zustimmung der Mitgliederversammlung erforderlich ist; das

      Gleiche gilt für Beitritte von und /oder zu Verbänden Vereinigungen und

      sonstige Vereinen.

 

9.7 Die Mitglieder des Vorstandes werden von der Jahreshauptversammlung einzeln

      und auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Sie bleiben so lange im Amt bis

      ein neuer Vorstand gewählt ist.

      Von der Jahreshauptversammlung wird ein Wahlleiter bestimmt der für die

      ordnungsgemäße Durchführung der Vorstandswahl verantwortlich ist.

      Gibt es mehrere Kandidaten für ein Amt, muss die Wahl geheim erfolgen.

      Über die Wahl entscheidet die einfache Mehrheit. Um den Vorstand gewählt 

      werden zu können, ist eine Vereinszugehörigkeit von mindestens 2 Jahren

      erforderlich.


10.0 Der erweiterte Vorstand

 

10.1 Der erweiterte Vorstand beschließt über die Aufnahme von Mitgliedern durch

        Mehrheitsbeschluss, ebenso über alle Vereinsangelegenheiten, die über den

        Rahmen der allgmeinen Geschäftsführung und Verwaltung hinausgehen.

     a) Der Jugendwart

         Der Jugendwart organisiert die theoretische und praktische Ausbildung

         der Jugend gemäß dem Satzungszweck und vertritt die Interessen der

         Jugend gegenüber dem Vorstand.

         Er ist für die Aufbewahrung und pflegliche Behandlung der Lehrer –

         Schüler - Fernsteuerung, der zur Ausbildung anvertrauten Sachen

         Verantwortlich.

    

     b) Der Platzwart

         Der Platzwart organisiert die für einen geregelten Flugbetrieb

         notwendigen Mäharbeiten. Er ist für

         Ordnung und Sauberkeit auf dem Fluggelände und in der Vereinshütte

         zuständig. Er ist informiert

         den Vereinsvorsitzenden über Schäden und notwendige Arbeitsleistungen.

 

    c) Der Gerätewart

        Der Gerätewart sorgt durch Wartung und Pflege für eine ständige

        Betriebsbereitschaft der ihm anvertrauten Geräte und technischen

        Einrichtungen des Vereins.

        Er stimmt Art und Umfang der Ersatzteil - und Materialbeschaffung mit dem

        Vorstand ab.

 

11.0 Wahlrecht

 

       Mitglieder ab vollendetem 16. Lebensjahr haben Stimmrecht in den

       Versammlungen. Jedes Mitglied kann nach Vollendung des 21. Lebensjahres

       gewählt werden.

 

12.0 Versammlungen

 

       Versammlungen sind:

 

     1. die Hauptversammlung

     2. die Mitgliederversammlung

     3. die Vorstandsversammlung

 

12.1 Die Hauptversammlung ist das oberste Organ des Vereins. Die Einberufung der

        Hauptversammlung wird

       14 Tage vor dem Versammlungstermin unter Bekanntgabe der Tagesordnung

       schriftlich an jedes Mitglied mitgeteilt.

       Im 1.Quartal des Geschäftsjahres ist eine Jahreshauptversammlung durch den

       Vorstand des einzuberufen.

       Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Hauptversammlung

       einberufen, wenn es das Interesse des Vereins erfordert. Er ist

       verpflichtet dies zu tun, wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder

       dies, schriftlich unter Angabe von Gründen vom Vorstand verlangt oder beim

       Ausscheiden oder

       Rücktritt eines oder mehrerer Vorstandsmitglieder.

       In Eilfällen kann die Ladungsfrist für eine außerordentliche

       Hauptversammlung auf 5 Tage verkürzt werden.

 

12.2 Die Mitgliederversammlung besteht aus dem Vereinsvorstand und den aktiven

        Mitgliedern des Vereins.

        In der Mitgliederversammlung werden nur die Dinge behandelt und

        beschlossen, die direkt mit der Ausübung

       des Modellflugsports in Verbindung stehen. Die Mitgliederversammlung

       beschließt mit einfacher Mehrheit.

       Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden 8 Tage vor

       Versammlungstermin schriftlich und unter

       Bekanntgabe der Tagesordnung einberufen. Sie muss einberufen werden, wenn

       dies schriftlich und unter Angaben von Gründen von zwei Drittel der aktiven

       Vereinsmitglieder gefordert wird.

12.3 Die Versammlung des Vorstandes kann bei Bedarf durch den

        Vereinsvorsitzenden Vorsitzende einberufen.

        Er ist verpflichtet dies zu tun, wenn es schriftlich von einem

        Vorstandsmitglied unter Angabe von Gründen verlangt wird. die Einberufung

        muss 8 Tage vor dem Versammlungstermin unter Bekanntgabe der

        Tagesordnung erfolgen.

        Der Vorstand beschließt mit einfacher Mehrheit, bei Stimmengleichheit gibt

        die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag. Der Vorstand ist beschlussfähig,

        wenn mindestens 2/3 der Vorstandmitglieder anwesend sind.

        Bei Beschlussunfähigkeit muss innerhalb von 8 Tagen eine erneute Sitzung

        einberufen werden.

        In diesem Fall ist der Vorstand mit den anwesenden Vorstandsmitgliedern

        beschlussfähig.

 

12.4 Jedes Mitglied kann verlangen, dass über den von ihm eingebrachten Antrag

         in der Versammlung entschieden

        wird. Anträge von Mitgliedern, welche in einer Versammlung zur Abstimmung

        gebracht werden sollen, müssen spätestens 3 Tage vor der Versammlung

        schriftlich eingereicht werden.

        Ein Antrag, der während einer Versammlung gestellt wird, muss auf die

        Tagesordnung gesetzt werden, wenn die Mehrheit der Anwesenden ihre

        Zustimmung erklärt.

 

13.0 Ausübung des Modellflugsports und Platzbenutzung

 

       Die Benutzung des Modellfluggeländes wird durch die Flugplatzordnung und

       die Flugordnung geregelt.

       Auch außerhalb der Vereinsanlage hat jedes Mitglied die Verpflichtung seine

       Modellfliegerische Betätigung so zu gestalten, dass weder die allgemein

       gültigen Bestimmungen missachtet werden, noch das dem

       Ansehen des Luftsports oder des Vereins Schaden entstehen kann.

       Bei Verstößen kann der Vorstand ein Flug oder Platzverbot erteilen oder den

       Ausschluss aus dem Verein beantragen.

 

14.0 Eigenleistungen

 

       Notwendige Eigenleistungen sind von allen aktiven Mitgliedern gleichermaßen

       zu erbringen. Bei Verhinderung oder Verweigerung kann der Verein die

       Erstattung des Gegenwertes der nichterbrachten Leistungen zum

       festgelegten Satz pro Stunde Eigenleistung fordern.

 

15.0 Satzungsänderungen

 

       Eine Satzungsänderung kann nur in einer Hauptversammlung beschlossen

       werden. Es ist eine 3/4 Mehrheit der

       anwesenden stimmberechtigten Mitglieder notwendig.

 

16.0 Auflösung des Vereins

 

       Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Hauptversammlung erfolgen.

 

16.1 a) Die Auflösung des Vereins kann nur beschlossen werden, wenn der Antrag

             von mindestens 3/4 der Mitglieder gestellt wird, 3/4 aller

             stimmberechtigten Mitglieder in der betreffenden Hauptversammlung

             anwesend sind und mit mindestens 3/4 Mehrheit für den Antrag stimmen.

        b) Erscheinen nicht 3/4 der stimmberechtigten Mitglieder, so ist innerhalb

            von vier Wochen eine zweite Hauptversammlung einzuberufen. Diese ist

            ohne Rücksicht auf die Zahl der Teilnehmer beschlussfähig und muss mit

            mindestens 3/4 Mehrheit für den Antrag stimmen.

 

16.2 Bei der Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines

        bisherigen Zwecks ist das Vermögen des Vereins, soweit es die eingezahlten

        Kapitalanteile und den gemeinen Wert der von den Mitgliedern geleisteten

        Sacheinlagen übersteigt, zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden.

        Beschlüsse über die zukünftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach

        Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.

 

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F l u g o r d n u n g

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Des Modellsportclub Erbeskopf e.V.

Zur Gewährleistung eines sicheren und ordnungsgemäßen Modellflugbetriebs am Aufstiegsgelände bei Deuselbach
hat die Mitgliederversammlung am 21.01.2017 folgende Flugordnung beschlossen. Mit dem Genehmigungsvermerkder
Landesluftfahrtbehörde wird sie Bestandteilder Aufstiegserlaubnis.

§ 1 Grundsätzliche Regelungen
1) Der Modellflugbetrieb auf dem Vereinsgelände darf nur von aktiven
Mitgliedern des MSC-Erbeskopf e.V. oder von Kurzzeitmitgliedern durchgeführt
werden. Die aktuelle Regelung und Vordrucke zur Aufnahme von
Kurzzeitmitgliedern sind im Ordner in der Vereinshütte hinterlegt.
2) Das Betreiben von Flugmodellen ist grundsätzlich nur dann gestattet,
wenn der Modellflugpilot über die notwendige Haftpflichtversicherung
verfügt.
3) Vor Aufnahme des Flugbetriebs muss sich jeder Modellflieger im
Flugbuch eintragen und damit zum Flugbetrieb anmelden.
4) Neue Vereinsmitglieder und Gastpiloten müssen die Kenntnisnahme
der Aufstiegsgenehmigung und der Flugordnung per Unterschrift bestätigen
und sich in das Fluggelände einweisen lassen.
5) Die Modelle dürfen nur innerhalb des im Erlaubnisbescheid festgelegten
Flugraums geflogen werden. Ein Lageplan hängt in der Vereinshütte
aus. Dies gilt auch für Modelle mit Turbinenantrieb. Modelle, deren
Flugbetriebseigenschaften (Geschwindigkeit, Gewicht, aerodynamische
Eigenschaften) eine Einhaltung der festgelegten Flugraumgrenzen nicht
jederzeit gewährleisten, dürfen nicht betrieben werden.
6) Es dürfen nur Flugmodelle bis 25 kg Gesamtmasse betrieben werden.
Der Flugleiter kann im Zweifel den Start eines Großmodells untersagen
bis der Nachweis erbracht wurde, dass die Gewichtsgrenze eingehalten
wird.

§ 2 Flugbetriebszeiten
1) Die zulässigen Aufstiegszeiten müssen absolut eingehalten werden:
Werktage 08.00 bis 12.00 Uhr und14.00 bis 20:00 Uhr
Sonn-undFeiertage 09.00 bis 12.00 Uhr und14.00 bis 19.00 Uhr
2) Flugmodelle ohne Verbrennungsmotoren dürfen von Sonnenaufgang
(SR) bis Sonnenuntergang (SS) betrieben werden.
3) An den sog. „stillen Tagen“ des Feiertagsgesetzes: Karfreitag, Allerheiligen,
Volkstrauertag, Totensonntag und Heiliger Abend ab 13.00 Uhr,
darf kein Flugbetrieb mit Verbrennungsmotoren stattfinden.
4) Der Platz soll -außer bei besonderen Veranstaltungen -nach dem
Ende der abendlichen Aufstiegszeiten möglichst bald verlassen werden.

§ 3 Flugleiter
1) Flugbetrieb mit einem Turbinenmodell oder Flugbetrieb mit gleichzeitig
mehr als drei genehmigungspflichtigen Flugmodellen darf nur bei
Anwesenheit eines Flugleiters durchgeführt werden, der den Flugbetrieb
überwacht und erforderlichenfalls ordnend eingreift.
Flugleiter ist:
-an Wochenenden und Feiertagen sowie bei Veranstaltungen derjenige,
der vom Vorstand hierzu eingeteilt wurde (Liste in der Vereinshütte).
-ansonsten ein volljähriges Vereinsmitglied, auf das sich die anwesenden
Modellflieger einigen.
2) Der Flugleiter darf nicht selbst Modelle steuern. Er kann sich vertreten
lassen, um selbst Modelle zu betreiben. Dies ist im Flugbuch mit
Angabe des Zeitraums und des Vertreters zu vermerken.
3) Der Flugleiter hat sich im Zweifel durch Einsichtnahme in die entsprechenden
Nachweise zu überzeugen, dass die erforderliche Haftpflichtversicherung
der Modellflieger vorliegt, die Funkfernsteuerung den
Vorschriften entspricht und bei Modellen mit Verbrennungsmotoren ein
aktueller Lärmpass vorliegt. Im Zweifel hat er die Teilnahme zu untersagen,
wenn diese Nachweise nicht erbracht werden.
4) Der Flugleiter hat den Einsatz von Flugmodellen zu untersagen, die
den technischen Anforderungen in Bezug auf Flugsicherheit und Schallschutz
nicht entsprechen, oder die aufgrund ihrer Flugbetriebseigenschaften
die Einhaltung der Flugraumgrenzen nicht jederzeit gewährleisten
(siehe § 1 Abs. 5). Er muss den Flugbetrieb einstellen, wenn die Wetterbedingungen
oder andere Gegebenheiten einen sicheren Flugbetrieb
gefährden.
5) Den Anordnungen des Flugleiters ist unbedingt Folge zu leisten. Bei
Verstößen gegen Bestimmungen dieser Flugordnung oder des Erlaubnis-
bescheides kann er ein Flugverbot aussprechen. Er übt für den Verein das
Hausrecht amPlatz ausund kann Personen, die den ordnungsgemäßen
Ablauf des Flugbetriebes stören, vom Platz verweisen. Diese Ahndungsmaßnahmen
hat er schriftlich im Flugbuch festzuhalten und dem Vereinsvorstand
mitzuteilen. Dieser entscheidet ggf. über weitere Maßnahmen.
6) Der Flugleiter hat die notwendigen Eintragungen im Flugbuch vollständig
und in leserlicher Schrift vorzunehmen. Es ist das vom Verein
ausgegebene Muster zu verwenden.
7) Bei Verzicht auf einen Flugleiter sind die notwendigen Eintragungen
im Flugbuch von den Modellfliegern selbst vorzunehmen.

§ 4 Sicherheit
1) Bei Flugbetrieb dürfen die Start-und Landebahn und der Vorbereitungsbereich
nur von den Piloten, ihren Helfern und vom Flugleiter betreten
werden. Alle anderen Personen müssen sich im Aufenthaltsraum
hinter dem Sicherheitszaun aufhalten.
2) Für die Funkfernsteuerung dürfen nur die zugelassenen Frequenzen
benutzt werden. Vor dem Einschalten des Senders muss sichergestellt
sein, dass die Frequenznicht bereits belegt ist. Die Frequenzbelegung
wird wie folgt gekennzeichnet:
• Eintrag im Flugbuch
• Kennzeichnung der Senderantenne mit einem Fähnchen in der
entsprechenden Farbcodierung und Kanal-Nr.
• Anbringung der Frequenzmarke auf der Frequenztafel
3) Straßen und Wege dürfen nicht unter 25 m über Grund überflogen
werden. Dies gilt nicht für Start-und Landevorgänge wenn sichergestellt
ist, dass sich auf dem betreffenden Wege-oder Straßenabschnitt auf
mindestens 25 m Breite keine Personen aufhalten oder störende Gegenstände
befinden (z. B. Kraftfahrzeuge).
4) Die Flugmodelle müssen während der gesamten Flugdauer ständig
vom Steuerer beobachtet werden können. Sie haben, sofern sie steuerbar
sind, anderen Luftfahrzeugen stets auszuweichen.
5) Für alle Personen, die aktiv am Flugbetrieb teilnehmen, gilt ein absolutes
Alkoholverbot.

§ 5 Lärmschutz
1) Am Fluggelände dürfen nur Flugmodelle eingesetzt werden, die einen
Schallpegel von
86 dB(A)/25m bei Flugmodellen mit Kolbenmotoren und
91 dB(A)/25m bei Flugmodellen mit Turbinenantrieb
nicht überschreiten. Es dürfen maximal drei Flugmodelle mit Kolbenmotoren
oder maximal ein Flugmodell mit Turbinenantrieb gleichzeitig betrieben
werden.
2) Es dürfen nur Flugmodelle mit Verbrennungsmotor eingesetzt werden,
die im Lärmpass des Modellfliegers eingetragen sind. Die Lärmmessungen
werden vom Lärmschutzbeauftragten des Vereins durchgeführt.
Die Messung wird von ihm im Lärmpass bestätigt. Die Messung muss
wiederholt werden, wenn an dem Modell Veränderungen vorgenommen
wurden, die die Schallemission beeinflussen (v. a. Motor, Schalldämpfer,
Luftschraube).

§ 6 Ordnung undSauberkeit -Umweltschutz
1) Sämtliche Fahrzeuge dürfen ausschließlich auf den vorgesehenen
Parkplätzen abgestellt werden. Keinesfalls darf auf den Zufahrtswegen
oder auf benachbarten Feldern geparkt werden.
2) Die Modelle dürfen nur so betankt werden, dass kein Kraftstoff ins
Erdreich gelangt. Bei Großmodellen sind die in der Vereinshütte vorhandenen
Wannen zu verwenden.
3) Sofern zur Bergung von außengelandeten Modellen bestellte Felder
betreten werden müssen, ist dies im Flugbuch zu vermerken und der
Vorstand unverzüglich in Kenntnis zu setzen. Dieser wird einen Ausgleich
des Schadens mit dem betroffenen Landwirt in die Wege leiten. Sofern die
Bergung einen unverhältnismäßig hohen Flurschaden verursachen würde,
muss diese zunächst unterbleiben und der Vorstand informiert werden.
4) Das Gelände muss in einem sauberen Zustand verlassen werden.
Abfälle und Wertstoffe sind in den dafür vorgesehenen Behältern am
Vereinsheim getrennt zu sammeln.
5) Toiletten stehen am Aufstiegsgelände zur Verfügung. Ein Schlüssel
befindet sich in der Vereinshütte.

§ 7 Verhalten beiUnfällen
Bei Personenschäden sind zunächst Sofortmaßnahmen am Unfallort zu
ergreifen. Die Erste Hilfe-Ausrüstung und die Notfall-Rufnummern befinden
sich in der Vereinshütte. Bei Alarmierung der Unfallrettung soll als
Treffpunkt der Ortsausgang von Deuselbach an der Straße nach Rorodt
vereinbart werden. Dorthin ist ein Fahrzeug abzustellen, das das Rettungsfahrzeug
zur Unfallstelle geleitet. Bei der Alarmierung die Art und
Schwere der Verletzungen knapp und ruhig darstellen und das Gespräch
nicht eher beenden, bevor die Rettungsleitstelle dazu auffordert!

Unser Platz hat die GPS-Koordinaten 49°45´21,22“N7°02´7,53“O.

Jeder, der am Flugbetrieb teilnimmt, erkennt die mit dieser Flugordnunggetroffenen
Regelungen an. Zur Aufrechterhaltungder Sicherheit
undOrdnung am Modellfluggelände sieht sichder Vorstandim
Interesse aller Modellflieger des Vereins gehalten, Verstöße strikt zu
ahnden. Beischweren oder fortgesetzten Verstößen droht der Vereinsausschluss!


Thalfang, 21.01.2017
MODELLSPORTCLUB ERBESKOPF E.V.
I. V.
(Reiner Welker)
1. Vorstand

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in Bearbeitung